Schloss Stolzenfels

Schloß Stolzenfelswww.Hotel-Meder.de die Residenz am Rhein in Andernach empfiehlt:

Nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum Koblenz rheinaufwärts erhebt sich über dem linken Rheinufer das Schloss Stolzenfels. Kunst- wie kulturhistorisch zählt das im 19. Jahrhundert aus den Ruinen einer Burg des 13. Jahrhunderts erstandene Schloss mit zugehörigem Park und Gärten zu den bemerkenswertesten Leistungen preußischer Rheinromantik.

Der Reisende bemerkt es schon beim Blick von ferne: Das in seiner hellen Farbe leicht und märchenhaft aus der Landschaft wachsende Bauwerk am linken Rheinufer unterscheidet sich von den meisten Burgen, denen man im UNESCO Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal begegnet.

So erhebt sich die nach Plänen des berühmten Architekten Karl Friedrich Schinkel errichtete Sommerresidenz Friedrich Wilhelms IV. von Preußen anmutig aus den bewaldeten Hängen des Rheintals. Bedeutende Wandmalereien und eine original erhaltene Ausstattung erwarten den Besucher im Innern.

Auf keinen Fall verpassen: Den Schlosspark mit dem von Peter Joseph Lennè konzipierten Landschaftspark und dem bezaubernden, mit dem Schlosshof durch eine dreischiffige Arkadenhalle verbundenen Pergolagarten unterhalb des gemeinsamen Schlafgemachs von Friedrich Wilhelm und seiner Gemahlin Elisabeth.

Wahrhaft „königlich“ ist der unvergleichliche Ausblick von Schloss Stolzenfels, dem schönsten Bau preußischer Rheinromantik, über das UNESCO Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal, die Lahnmündung, Taunus und Westerwald.

In den Jahren 1242 bis 1259 errichtete der Trierer Erzbischof Arnold II. von Isenburg die Burg Stolzenfels als kurtrierische Zollburg. Ihr gegenüber liegt auf der Lahnsteiner Seite die 1232 erbaute kurmainzische Burg Lahneck. Der noch heute erhaltene fünfseitige Bergfried entstand 1248. Burg Stolzenfels wurde von den Erzbischöfen Kuno und Werner von Falkenstein in den Jahren 1388 bis 1418 mit einem Wohnturm sowie dem Palas auf der Rheinseite erweitert. Die Rolle der Zollburg übertrug Werner von Falkenstein 1412 auf die 1371 von Kuno erbaute, rheinabwärts gelegene Burg Kunostein, die an der Stelle des später errichteten Schloss Engers stand.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde Burg Stolzenfels 1632 erst von den Schweden und anschließend für jeweils zwei Jahre (1634 und 1646) von den Franzosen besetzt. Nach ihrer Zerstörung 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch die Franzosen verfielen die Ruinen in den nächsten 150 Jahren. Die Stadt Koblenz machte sie im Jahre 1815 dem Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen, dem späteren König Friedrich Wilhelm IV. und Sohn Königs Friedrich Wilhelm III., zum Geschenk. Dieser nahm jedoch erst 1823 kurz nach seiner Heirat mit Elisabeth Ludovika von Bayern die Schenkung an.