Bundesbank-Bunker in Cochem

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Bundesbank BunkerDeutsche Währungsgeschichte in Cochem.

Die 1500 Quadratmeter große Bunkeranlage wurde von der Deutschen Bundesbank zwischen 1962 und 1964 im hunsrückseitigen Cochemer Stadtteil Cond rund 30 Meter unter der Erdoberfläche errichtet. Die Standortwahl fiel bewusst auf Cochem, da das Moseltal einen sehr guten Schutz beispielsweise vor einer atomaren Druckwelle bietet. Zudem wurde ein linksrheinischer Standort gewählt. Frankfurt am Main liegt 108 km Luftlinie östlicher und damit näher an der innerdeutschen Grenze.

Der oberirdische Teil der Anlage auf einem 8700 Quadratmeter großen Grundstück war als Schulungs- und Erholungsheim der Deutschen Bundesbank in einem Wohngebiet getarnt. Der Bunker hat zwei Haupt- und einen Notzugang. Der Bunker kann über den Hauptzugang gelegen Am Wald 35, oder durch den Keller des Schulungsheims betreten werden. Der Notausstieg befindet sich im Kühlturm im hinteren Teil des Gartens und ist durch Bäume und Sträucher getarnt.

Zum Schutz des Bunkers wurde ein Sicherheitssystem mit Sensoren in den Wänden der Tresore installiert, die auf Erschütterungen und Lärm reagieren. Bei der Auslösung eines Alarms wurde automatisch die örtliche Polizei benachrichtigt, die jedoch nicht wusste, was sich im Bunker befand. Nur der Heimleiter konnte den Bunker betreten und mittels einer Gegensprechanlage Geräusche im Tresorraum abhören. Der Tresorraum selbst konnte nur von wenigen Mitarbeitern der Bundesbank aus Frankfurt betreten werden, da die zugehörigen Schlüssel nicht vor Ort gelagert wurden.

Der Bunker hätte im Falle eines Atomkrieges auch 100 Zivilisten Schutz geboten, die hier zwei Wochen hätten überleben können. Es gab neben den Tresorräumen auch Schlaf- und Arbeitsräume, eine Warnstelle sowie einen Funkraum mit einer direkten Verbindung zum Innenministerium. Die Anlage besaß eine eigene Elektrizitätsversorgung per Dieselgeneratoren und 75.000 Liter Treibstoffreserve, die Trinkwasserversorgung war mittels Tiefbrunnen und einem 40.000 l Wassertank gesichert. Die Versorgung mit Atemluft war über einen Sandfilter gewährleistet.

Besuchen Sie den ehemaligen Geheimbunker der Deutschen Bundesbank in Cochem, jahrzehntelang eines der bestgehüteten Geheimnisse der Bundesrepublik.

Gebaut um einen Atomkrieg zu überstehen, lagerten hier während des Kalten Krieges 15 Milliarden DM einer geheimen Notstandswährung.

Lernen auch Sie diese einzigartige Tresoranlage kennen und erfahren Sie die Geheimnisse des unterirdischen Bunkersystems.

ÖFFNUNGSZEITEN WINTER 2017/18

01.12.17 – 23.12.2017: Führungen mittwochs, samstags und sonntags 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr

26.12.17 – 31.12.2017: Führungen täglich 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr

01.01.18 – 25.03.2018: Führungen samstags und sonntags 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN SOMMER 2018

26.03.18 – 31.10.2018: Führungen täglich 11:00; 12:00; 13:00; 14:00 und 15:00 Uhr