Max Jacoby – Leben und Werk eines jüdischen Fotografen –

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Der Fotograf Max Jacoby aus Koblenz wäre im vergangenen Jahr 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt das Landesmuseum in Kooperation mit dem Stadtarchiv Koblenz eine umfassende Ausstellung mit Arbeiten aus seinem Nachlass, den das Landesmuseum Koblenz 2014 übernehmen konnte.

Als Sohn der jüdischen Kaufhausbesitzer Meta und Johann Jacoby emigrierte er 1937 nach Argentinien.

Sein Interesse an Fotografie und Film machte er dort zum Beruf und arbeitete ab 1949 als selbständiger Fotograf. In den 1950er-Jahren war er Mitglied der Fotografengruppe „La Carpeta de los Diez“, die vornehmlich aus Immigranten bestand.

Deren Bildvorstellungen orientierten sich an der modernen Lifefotografie der Nachkriegsjahre.

Nach anfänglichem Zögern kehrt er 1957 zurück nach Berlin und arbeitete als freier Fotograf für Presse, Film, Plattenfirmen, Buch- und Zeitschriften-Verlage.

Ausstellung im Haus der Kulturgeschichte auf der Festung Ehrenbreitstein vom 21. März bis 05. Juli 2020.

Das Eröffnungsbild von Max Jacoby, Hunger nach Bildern, Kennedy-Besuch in Berlin am 26.06.1963; © Landesmuseum Koblenz (Ausschnitt)