Riesling Wanderweg Leutesdorf – Linz

Riesling Wanderweg Leutesdorfwww.Hotel-Meder.de die Residenz am Rhein in Andernach empfiehlt:

Schon die Trierer Bischöfe schätzten den Leutesdorfer Wein.

Von Ende März bis Ende Oktober verfügen Andernach und Leutesdorf  wieder über eine Fährverbindung für Fußgänger und Fahrradfahrer.

Abfahrten:
Andernach: 11.15, 13.05, 15.00 + 17.00 Uhr
Leutesdorf: 12.30, 16.15 + 18.10 Uhr

Für eine Strecke benötigt das Schiff ca. 10 Minuten und legt direkt vor dem Hotel Meder, Andernach am Geysir-Steiger an.

Sonderfahrten ab altem Fährsteiger in Andernach:

am Ostermontag, den 07. April 2017 zum Emmausgang nach Leutesdorf:

Abfahrten ab Andernach, stündlich ab 10 Uhr, letzte Fahrt um 20 Uhr.

Rückfahrten ab Leutesdorf, stündlich ab 10.30 Uhr, letzte Fahrt um 20.30 Uhr.

Zum Kulinarischen Weinerlebnis am Sonntag, den 14. Mai 2017

Abfahrten ab Andernach, stündlich ab 10 Uhr, letzte Fahrt um 19 Uhr.

Rückfahrten ab Leutesdorf, stündlich ab 10.30 Uhr, letzte Fahrt um 19.30 Uhr.

Zum Leutesdorfer Winzerfest am 09. + 10. September 2017:

Abfahrten ab Andernach, Samstag stündlich ab 14 Uhr, Sonntag ab 10 Uhr, letzte Fahrt am Samstag um 23.30 Uhr, am Sonntag um 21.30 Uhr.

Rückfahrten ab Leutesdorf, Samstag stündlich ab 14.30 Uhr, Sonntag ab 10.30 Uhr, letzte Fahrt am Samstag um 24 Uhr, am Sonntag um 22 Uhr.

Leutesdorf ist die nördlichste “Riesling-Bastion” des deutschen Weinbaus. In dem 2000 Jahre alten Winzerort am Rhein wird die Rebe seit 1500 gepflegt. Der gute Wein, der hier gekeltert wird, war einer der Gründe, dass die Trierer Bischöfe oft und gerne nach Leutesdorf gekommen sind. Die Grundherrschaft Leutesdorf ist seit 1101 in der Hand des Erzstifts Trier nachzuweisen.

Bevor Sie der Markierung „RV“ in die Weinberge und anschließend dem mit der „Traube“ gekennzeichneten Riesling-Wanderweg rheinabwärts folgen, kommen Sie an reizvollen Fachwerkhäusern, Zolltor Zehenthof, der Wallfahrtskirche Heilig Kreuz und der Marienburg vorbei. Von der Kirche (13. Jahrhundert) ist der stattliche romanische Turm erhalten.

Der Weg steigt an, und allmählich wird der Blick zurück auf die Koblenzer Bucht frei. Sie gelangen zum Naturfreundehaus Edmund-Hütte, geöffnet von Mai – Oktober, freitags ab 12 Uhr, samstags, sonntags + feiertags ab 10 Uhr.

Weiter geht es durch das Naturschutzgebiet “Langenbergskopf” mit seltenen mediterranen Pflanzen. Eine Wanderung über die gepflegten Weinbergswege bietet Ihnen auf ca. 3 km im Rahmen der „Weinkul-Tour“ einen herrlichen Blick ins Rheintal. Auf 33 Tafeln zum Thema Wein erfahren Sie Wissenswertes über den Weinbau sowie die kulturhistorischen und landschaftlichen Zusammenhänge.

Sie gehen nun abwärts und überqueren die B 42 (Achtung, stark befahren) in Oberhammerstein und befinden sich nach durchqueren der Unterführung direkt am Rhein. Sie folgen dem naturbelassenen schmalen Uferpfad nach Niederhammerstein. Nach erneuter Querung der B 42 erreichen Sie das Hammersteiner Bachtal und gehen durch Weiden und Buchenwald zum Annahof, einem Bauernhof mit Ausflugslokal. Ein breiter Weg führt Sie aufwärts zur Ruine Hammerstein. Die ehemalige Burg auf dem 196 Meter hohen Felskegel lohnt sich wegen der Aussicht unbedingt.

Die rheinischen Grafen der Konradiner errichteten die Burg im 10. Jahrhundert auf dem beherrschenden Felsen über dem Rhein. Die Ehe Graf Ottos (1002-20) mit seiner Verwandten Irmingard veranlasst Kaiser Heinrich II., die Burg zu belagern. Der Kaiser nimmt sie 1020 ein. Auf der Burg werden 1105 und 1125 die Reichsinsignien aufbewahrt. 1374 erwirbt Kurtrier die Burg, das sie auch 1654 schleifen lässt.

Von Burg Hammerstein geht es weiter nach Rheinbrohl, über den Hungersberg und an Bad Hönningen vorbei zu Schloß Arenfels.

Wo heute das Schloss steht, hat sich Gerlach von Isenburg 1258/59 in der Vogtei Hönningen eine Burg gebaut. 1849 kauft Graf Westerholt-Gysenberg das Schloss, dessen Nachkommen es noch immer besitzen. Die mittelalterliche Burg, von der nur noch der Sockel des Bergfrieds erhalten ist, wurde Ende des 16. Jahrhunderts in ein offenes Schloß umgewandelt und um 1602 erweitert. Der Kölner Dombaumeister Ernst Friedrich Zwirner hat 1852-55 dem Schloss den gotischen Anblick gegeben. Schloss Arenfels wird auch “Schloss des Jahres” genannt, da es 365 Fenster, 52 Türen und 12 Türme besitzt.

Über den Parkplatz des Schlosses geht der Wanderweg durch den Schlosspark und Sie treffen hinter dem Schloss auf den Rheinhöhenweg, dem Sie rheinabwärts folgen bis nach Ariendorf. Auf dem Weg treffen Sie immer wieder auf Bänke, die zu einer Rast einladen. Sie bleiben oberhalb vom Dorf und steigen steil den Rheinhöhenweg weiter bergan. Sie erreichen am Bergfriedhof in Leubsdorf die Hauptstraße und wandern an dieser Straße hinab ins Tal und in den Ort. Das Weindorf lädt zu einer ausgiebigen Rast ein.

Zu erwähnen ist die „Weiße Kirche am Rhein” in Leubsdorf und Ihr Weg führt Sie, begleitet von schönen Ausblicken sogleich bergan. Neben vielen hervorragenden Aussichtspunkten sowie historischen Burgen, Kirchen und Dörfern nähern Sie sich Ihrem Ziel, der Stadt Linz am Rhein.

Die Streckenlänge beträgt rund 25 km mit leichtem Schwierigkeitsgrad.