Pfalzgrafenstein

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auch die Pfalz genannt, steht auf einer Felsinsel im Mittelrhein bei Kaub.

Sie wurde 1327 als Zollburg von König Ludwig dem Bayern erbaut und 1338 um die 12 m hohe sechseckige Ringmauer erweitert.

In der Neujahrsnacht 1813/14 leitete der preußische Feldmarschall von Blücher seinen spektakulären Rheinübergang von der Inselburg aus. Mit 50.000 Soldaten, 15.000 Pferden und 182 Geschützen setzte er über den Rhein, um Kaiser Napoleon zu verfolgen.

Seit 1946 ist die heute genannte „Pfalz im Rhein“ im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz und untersteht der Verwaltung der staatlichen Schlösser beim Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz.

Bis in die 60er Jahre wurde die Pfalz am Rhein als Signalstation der Rheinschiffahrt genutzt. Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre wurde die Pfalz am Rhein komplett renoviert und instandgesetzt.

Heute dient sie ausschließlich zu Besichtigungs- und Studienzwecken. Den mittelalterlichen Zustand der Burg können die Besucher heute noch erleben, da es weder elektrischen Strom noch WCs gibt.

Der Pfalzgrafenstein wurde trotz vieler Jahre Krieg und wechselnde Besetzungen der Stadt Kaub nie zerstört oder beschädigt.

Der Burghof wird umrandet von Spätrenaissance-Arkaden, die einen überdachten Wehrgang tragen. In der Mitte befindet sich der fünfseitige Bergfried, in dem man den alten Backofen, für die damalige Versorgung der Zollwache mit Brot, besichtigen kann. Über die Wehrgänge erreicht man den ehemaligen Kanonenstand mit angrenzenden Aufenthaltsräumen und das Verlies mit seinem alten Mobiliar. Über eine Wendeltreppe erreicht man das Obergeschoß, von dem man aus weit über das herrliche Rheintal blicken kann.

Auf der Südspitze der Bastion thront der durch Kopie ersetzte steinerner Löwe als Halter des pfälzischen Wappens. Das Original ist im Wiesbadener Museum zu besichtigen.

Der Pfalzgrafenstein ist in seiner schiffartigen Form, mit seinen reichen Dach- und Erkerformen von malerisch-reizvoller Wirkung und durch seine Flusslage, qualitätvolle Ausführung und unzerstörte Überlieferung einzigartig.

Seit 2007 ist die Burg nach der Restaurierung wieder mit einer historisch belegten Farbfassung versehen.

Öffnungszeiten:

1. April bis 30. September, 9 bis 13 und 14 bis 18 Uhr,

1. Oktober bis 31. März, 9 bis 13 und 14 bis 17 Uhr.

Dezember geschlossen, montags, bzw. 1. Werktag der Woche geschlossen.

In der Sommersaison bis Ende Oktober montags geöffnet.

Letzte Überfahrt mit der Personenfähre zur Pfalz jeweils eine Stunde vor Schließung. Bei einem Wasserstand über 3,80 m am Kauber Pegel kann die Personenfähre nicht mehr anlegen.