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16. Mar 2012: Rheinseilbahn BUGA Koblenz

Der Höhepunkt der Bundesgartenschau Koblenz 2011!

Die Rheinseilbahn, eine Dreiseilumlaufbahn, die größte Kabinenseilbahn Europas außerhalb der Alpen, überwindet über ein 850 Meter frei über den Rhein gespanntes Seil 112 Höhenmeter zwischen den beiden Stationen und wurde in Koblenz als Attraktion zur Bundesgartenschau 2011 gebaut.

Die Luftseilbahn über den Rhein verbindet die Rheinanlagen in Höhe der Kastorkirche, unweit vom Deutschen Eck, mit dem Plateau vor der Festung Ehrenbreitstein.

Das Deutsche Eck und die Festung Ehrenbreitstein sind nun erstmalig in der Geschichte direkt miteinander verbunden.

Sie befördert mit 18 Kabinen für jeweils 35 Passagiere pro Stunde etwa 3.800 Menschen in jede Richtung.

Die großzügig verglasten Panoramakabinen bieten dabei einen spektakulären Blick ins Mittelrheintal und pendeln in vier Minuten zwischen den beiden Stationen.. Für den besonderen Genuss verfügt eine der Kabinen, Nr. 17, über einen Glasboden. Angetrieben wird die Seilbahn von einem verbrauchsarmen Elektromotor.

Trotz des heftigen Winterwetters konnte das erste Vorseil aus Nylon am 26. Januar 2010 für die BUGA-Seilbahn als einer der Höhepunkt der innerstädtischen Baumaßnahme anläßlich der BUGA 2011 in Koblenz mit einem Helikopterflug beginnen. Das Schauspiel, bei dem nacheinander zwei Vorseile von der Bergstation auf dem Festungsplateau hinunter an ein Gerüst am rechten Rheinufer gebracht werden konnte, wurde nicht nur von den Medien, sondern von vielen Interessierten beobachtet.

Bei teilweise dichtem Schneetreiben wurden die ersten Seile der BUGA-Seilbahn per Schiff von der rechten auf die linke Rheinseite transportiert. Unter den Augen vieler Zuschauer am Konrad-Adenauer-Ufer zogen Monteure die beiden Seile dann mittels großer Winden langsam an der Stütze der Talstation in die Höhe und spannten sie über den Rhein. Nun hängen zwei Stahlseile freitragend zwischen den 850 Meter voneinander entfernten Stützen an Berg- und Talstation.

Im Laufe des mehrwöchigen Seilzugs wurden die anfänglich dünnen Vorseile nach und nach durch immer dickere Seile ersetzt bzw. mit diesen verbunden, um eine optimale Stabilität zu erreichen. Nachdem man alle vier Tragseile in der beschriebenen Weise gezogen und gespannt hatte, wurden vom 20. bis 30. März Spezialwagen eingesetzt, die über die Tragseile gleiten, um auf ihnen die Seilreiter zu befestigen. Über diese Seilreiter wurde dann das Zugseil gezogen, welches für die Bewegung der Gondel zuständig ist.

Anschließend erfolgte dann das Spleissen des Zugseils. Das heißt, dass die Enden des Zugseils miteinander verbunden werden, so dass ein endloses Seil entsteht, an dem die Gondeln befestigt und somit gezogen werden können.

Zur Wiedereröffnung der Festung Ehrenbreitstein nimmt die Rheinseilbahn ab März 2012 erneut ihren Betrieb auf.

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