Vulkanpark-Radweg
Die Vulkane sind unter uns.Unternehmen Sie eine Radtour in die Vergangenheit und Entstehungsgeschichte unserer Erde. Erleben Sie die Vulkane der Osteifel per Velo.
Der Vulkanpark-Radweg führt Sie über 31 km von Andernach am Rhein bis nach Mayen. Er verbindet die zahlreichen vulkanologischen und archäologischen Projekte des Vulkanparks. Die Route führt über meist asphaltierte Radwege und gut zu befahrende Wirtschaftswege bzw. kleinere Straßen. Der Verlauf ist eben mit teilweise mittleren Steigungen.
Annähernd parallel zum Vulkanpark-Radweg verläuft die Pellenz-Eifel-Bahn, die eine Fahrradmitnahme ermöglicht. Somit ist auch ein abschnittsweises Radeln möglich. Startpunkt der Pellenz-Eifel-Bahn ist der IC/EC-Bahnhof Andernach. Nach weiteren 5 Bahnhöfen erreichen Sie die Station Mayen-Ost.
Von Andernach, über 2.000 Jahre alt, mit seinen aktuellen Ausgrabungen bei denen u.a. ein römischer Stadtkern freigelegt wird, dem runden Turm, dem alten Krahnen, dem höchsten Kaltwassergeysir der Welt, usw.
Folgen Sie dem "Vulkanius" zum Info-Zentrum Rauschermühle in Plaidt/Saffig. Hier erleben Sie 300.000 Jahre Erdgeschichte im Zeitraffer. Nähern Sie sich dem Vulkanismus auf eine spannende und faszinierende Art und Weise mit einem Abstecher zum Rauscherpark.
Weiter geht es zum Römerbergwerk Meurin in Kretz. Eine futuristische freitragende Stahl-Glas-Konstruktion überdacht das größte römische Tuffbergwerk nördlich der Alpen. Tauchen Sie ein in die Arbeitswelt der Römer und erleben Sie hautnah, was es hieß, vor 2.000 Jahren hier im unterirdischen Tuffsteinbruch Bergarbeiter gewesen zu sein. Die Spuren des römischen Bergbaus sind mit Abbaukammern, Schächten und Treppen bis heute erhalten geblieben. Eindrucksvolle Bilder, Computeranimationen und ein 3D-Film erwecken den Bergwerksalltag zum Leben.
Nun führt uns "Vulkanius" weiter nach Mendig zum Deutschen Vulkanmuseum mit Lava-Dome, hier wird u.a. in einer fiktiven Fernsehsendung gezeigt,was tatsächlich passieren könnte, ein erneuter Ausbruch des Laacher-See-Vulkans.
Unterhalb der Stadt Mendig befindet sich in 32 Metern Tiefe das 2. Highlight, ein Netz von unterirdischen Felsenkellern. Der Zugang zu den Lavakellern findet über eine Treppe mit etwa 150 Stufen statt. Ein neu gebauter Aufzug ermöglicht allen Besuchern die Besichtigung der Lavakeller.
Als 3. Highlight, die Museumslay, sie ist eine Freiluftausstellung in unmittelbarer Nähe zum Lava-Dome. Alte Arbeitsmethoden, wie das Reißen eines Basaltsteins werden in einzelnen Arbeitsschritten gezeigt.
Bei der Weiterfahrt durch das Naturschutzgebiet "Thürer Wiesen" mit Blick auf die umliegenden Vulkanberge geht es nun nach Mayen zur Genovevaburg mit dem Deutschen Schieferbergwerk.
Dieses einzigartige Museum informiert anschaulich über Arbeit und Alltag der Schieferbergleute. Anfassen ist in dem 340 Meter langen Stollen-Labyrinth ausdrücklich erlaubt, denn das Schieferbergwerk bietet Abenteuer für alle Sinne. Über einen Aufzug gelangen die Besucher in eine Welt für Männer, Maschinen und Dynamit. In den unterirdischen Gängen stehen alte Loren, Seilsägen, riesige Schreitbagger und 20 Kilogramm schwere Presslufthämmer.
Beschließen Sie die Tour im Mayener Grubenfeld mit der Adorfhalle, (benannt nach Mario Adorf, einem Sohn der Stadt), sie präsentiert die 7.000-jährige Geschichte des Basaltlava-Abbaus und der Mühlsteinproduktion. Folgen Sie dann einem Rundgang durch antike Steinbrüche mit bizarren Basaltlavawänden, unterirdische Abbaukammern sowie moderne Tagebaue mit rekonstruierten Grubenkränen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei einem noch lange nicht vollständigen Angebot.