Eine kurze Geschichte der Menschheit 100 000 Jahre Kulturgeschichte

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Eine kurze Geschichte der Menschheit – diesen Titel trägt der internationale Bestseller des israelischen Historikers Yuval Noah Harari, der auch die Erzählstruktur der gleichnamigen Ausstellung bestimmt. Die Schau mit herausragenden Objekten aus der Sammlung des Israel Museums in Jerusalem wurde anlässlich von dessen 50-jährigen Bestehen konzipiert und wird nun erstmalig in Europa gezeigt.

Die historischen Artefakte erzählen die Geschichte der Menschheit von ihrem Aufbruch in die Zivilisation bis in die Gegenwart.

Zu ihnen gehören die ältesten Werkzeuge, seltene Hinweise auf die Koexistenz von Homo sapiens und Neandertalern, die frühesten Beispiele für den Gebrauch von Schrift und Münzen, eine kostbare Ausgabe der Gutenberg-Bibel, eine Replik von Edisons Glühlampe sowie das Originalmanuskript der speziellen Relativitätstheorie von Albert Einstein.

Warum starb der Neandertaler aus? Wird ihm der Eisbär folgen? Welchen Anteil haben wir daran?

Der Mensch bewegt sich zwischen Extremen: Er ist gleichermaßen passiver Konsument und furchtloser Eroberer des Weltalls. Woher kommen wir, wohin gehen wir, was hinterlassen wir?

Einen besonderen Schatz der Ausstellung bilden 36 Skulpturen von Göttinnen und Göttern aus aller Welt – von neolithischen Stein- und Tonplastiken über altägyptische, griechische und römische Götterdarstellungen bis hin zu Skulpturen aus Lateinamerika, Afrika und Asien. Diese Objekte werden ausgewählten Positionen der zeitgenössischen Kunst gegenübergestellt, welche die Geschichte mit der Gegenwart verknüpfen. Darunter sind Werke von Mirosław Bałka, Bruce Conner, Mark Dion, Douglas Gordon, Adrian Paci, Paul Pfeiffer, Charles Ray, Michal Rovner, Haim Steinbach und Mark Wallinger.

Ein Highlight der Schau stellen vom 26. Dezember 2016 bis 5. Februar 2017 Textfragmente des 5. Buchs Mose aus dem weltberühmten Konvolut der Schriftrollen vom Toten Meer dar. Sie stammen aus herodianischer Zeit von 63 bis 4 v. Chr. und wurden Mitte des 20. Jahrhunderts entdeckt.

Die in der Bundeskunsthalle, Bonn vom 22. November 2016 bis 26. März 2017 gezeigten Originalfragmente werden zum ersten Mal überhaupt ausgestellt.