Burg Lahneck
Oberhalb des Zusammenflusses von Lahn und Rhein bietet Burg Lahneck ein bedeutendes Zeugnis der Rheinromantik: Verbindung von mittelalterlicher Wehranlage, Ausbau in englischer Neugotik und einer wertvollen Einrichtung. Sie wurde vor 1244 für den Erzbischof von Mainz errichtet, später erweitert, 1688 zerstört und seit 1852 wiederaufgebaut. Sehenswert ist das Innere mit Kapelle, Rittersaal, wertvollen Bildern und Möbeln. Der Bergfried bietet herrliche Aussicht (Novelle von Wilhelm Schäfer "Das fremde Fräulein").
1774 regte die Ruine Goethe zu dem Gedicht "Geistesgruß" an. Hoch auf des Turmes Zinnen stehtdes Helden edler Geist,
der wie das Schiff vorrübergeht,
es wohl zu fahren heißt. Sieh, diese Senne war so stark,
das Herz so fest und wild,
die Knochen voll von Rittermark,
der Becher angefüllt. Mein halbes Leben stürmt ich fort,
verdehnt die Hälft` in Ruh-
und du, du Menschenschifflein dort,
fahr immer, immer zu.
Im Sommer finden Burgfestspiele statt, bitte beachten Sie unseren Hinweis in der Gruppe "Veranstaltungen."